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Montag, 20 November 2017   Wetter

Touristik

Attraktionen in der Gegend

Kreis Giżycko bedeutet aber nicht nur Seen und weite Wälder oder atemberaubende Landschaften. Es ist eine interessante, doch wenig bekannte Geschichte und reiches Kulturerbe vieler Nationen: über 600 Jahre sind hier deutsche, polnische und litauische Kultur, Protestantismus und Katholizismus verschmolzen. Nationale und ethnische Vielfalt haben sich in der Geschichte unseres Kreises tief ausgeprägt. Ein sichtbares Zeugnis unserer Vergangenheit sind u.a. Architekturdenkmäler.

 

Die Spuren aus den alten Zeiten finden wir auf den pruzzischen Friedhöfen und Burgen, wie in Góra Strażnicza in Orło (Arlen), Święta Góra in Staświny (Heiliger Berg in Eisermühl), Góra Zamkowa in Jeziorko (Schloßberg in Preußenburg), Stare Wały Grodowe in Bajtkowo (Alte Burgwälle in Baitenberg) oder an dem vermutlichen Ort des Märtyrertodes des Heiligen Bruno von Querfurt bei Giżycko, wo ein gusseisernes Kreuz errichtet wurde. Die lange Anwesenheit des deutschen Ritterordens bezeugen die Ordensburgen  in Ryn (Rhein) und Giżycko (Lötzen). Die Rheiner Burg ist durch ihre architektonische Form besonders zu beachten.

  

Charakteristisch für masurische Architektur sind kleine Dorfkirschen, meistens im 16. und 17. Jh. erbaut. Die älteste ist die gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtete Kirche in Miłki (Milken); 1669 wiederaufgebaut nach dem Brand; Altar und Orgelempore aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Gleich wertvolle Bauten sind: gegen 1580 im gemischten gotischen und barocken Baustil aus Natur- und Backstein errichtete Kirche in Rydzewo (Rotwalde), spätgotische Kirche in Orłowo (Adlersdorf), Zelki (Neuhoff), Kruklanki (Kruglanken) und in Doba (Doben). Die im Jahre 1827 im neuklassizistischen Stil nach dem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel erbaute evangelische Kirche in Giżycko ist seit über 20 Jahren durch ihre Orgel- und Kammerkonzerte bekannt. Genau so alt ist die Kirche in Sterławki Wielkie (Groß Stürlack), oder die mehrfach umgebaute Kirche in Wydminy (Widminnen). Sehenswert sind auch viele Bauernhäuser und etwa 100 Jahre alte, für Kleinstädte typische Wohnhäuser in Giżycko.

 

Die für ein masurisches Städtchen charakteristischen Straßen sind in Ryn (Straßen: Kościuszki und Kopernika) und in Wydminy (Widminnen) (Grunwaldzka-Str.) erhalten geblieben. Eine zweifelsfreie architektonische Attraktion sind Gutshöfe in Zielony Gaj (Grünwalde), Jagodne Małe (Klein Krösten), Żywy (Siewen), Upałty (Upalten), Pamry (Pammern), Berkowo  (Berghof), Gawlik Wielki (Groß Gablick) und in Brożówka (Gansenstein) oder das älteste Dorf Masurens (1387) – Sterławki Wlk. (Groß Stürlack).

  

Diese Gebiete, die Jahrhunderte lang verschiedene Staatsgrenzen durchschnitten, sind auch durch ihre verschiedenen Militärobjekte bekannt: Die in ganz Polen bekannte Feste Boyen in Giżycko, 1904-1914 erbaute Verteidigungsobjekte der Masurischen Seenstellung und der Lőtzener Feldstellung, aus denen Ende der dreißiger Jahre Befestigter Raum Lötzen entstanden war. Als Zeichen der Kämpfe sind Soldatenfriedhöfe in Giżycko, Marcinowa Wola (Martinshagen), Paprotki (Goldensee), Przykop (Grabenau) und Wierciejki geblieben. Weiterhin gibt es auch technische Architekturdenkmäler: die Drehbrücke in Giżycko – eine der zwei in Europa erhaltenen und bis heute benutzten Brücken dieser Art, die Wassermühlen in Ryn, Paprotki (Goldensee) und Konopki (Mühlengrund), holländische Windmühlen in Ryn und Sterławki Małe (Kein Stürlack) oder die Ziegelei in Ranty (Ranten) aus dem 18. Jh.

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